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BBL goes NBA: Drei Bundesliga-Spieler bei der Summer League

September 22, 2026
2 Minuten Lesezeit
BBL goes NBA: Drei Bundesliga-Spieler bei der Summer League
Quelle: Wikimedia Com. Gobierno CDMX

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Drei BBL-Spieler, drei NBA-Franchises, eine klare Botschaft: Die Basketball-Bundesliga ist längst kein Durchgangsbahnhof mehr, sondern ein ernsthafter Talentmarkt für die beste Liga der Welt. Mit Christopher Ledlum, TJ Bamba und Steven Ashworth stehen in der NBA Summer League 2026 gleich drei Akteure, die noch in der vergangenen BBL-Saison auf deutschen Parkett standen. Und der Kontext drumherum macht die Sache noch interessanter.

Die drei BBL-Profis im Überblick

Christopher Ledlum, Schlüsselspieler beim Ulmer Vizemeister der vergangenen Saison, ist kein Unbekannter im Summer-League-Betrieb der Houston Rockets. Bereits 2025 stand er im Kader des Franchises, der Sprung in den regulären NBA-Kader gelang damals nicht. Also wechselte Ledlum nach Ulm, spielte eine solide BBL-Saison und bekommt nun, zum zweiten Mal, seine Chance in Houston. Zweiter Anlauf, selbe Franchise.

TJ Bamba geht für die Denver Nuggets auf Korbjagd. Der Flügelspieler war in der vergangenen Saison maßgeblich am starken Saisonfinish von RASTA Vechta beteiligt, mit durchschnittlich 12,0 Punkten pro Spiel. Seinen Abschied von den Niedersachsen hatte Bamba bereits bekanntgegeben, als Nächstes wurde er mit einem Wechsel nach Spanien in Verbindung gebracht. Nun kommt erst die Summer League, dann entscheidet sich, welcher Weg der richtige ist.

Steven Ashworth, zuletzt im Trikot der Vet-Concept Gladiators Trier unterwegs, erhält eine Chance bei den Oklahoma City Thunder. Der Point Guard spielt dort auch an der Seite von Christoph Tilly, der von OKC einen Exhibit-10-Vertrag bekommen hat. Tilly wurde im Draft nicht berücksichtigt, ist damit aber noch nicht raus aus dem Rennen.

Was hinter den Zahlen steckt

Drei BBL-Spieler in der Summer League wären schon für sich genommen eine Meldung. Der eigentliche Umfang ist aber größer. Laut basketball-world.news tummeln sich allein aus dem Ulmer Kader vier ehemalige Spieler in der Summer League: neben Ledlum noch Ben Saraf bei den Brooklyn Nets, Noa Essengue bei den Chicago Bulls und Pacome Dadiet bei den New York Knicks. Ulm als Sprungbrett, das ist keine Metapher mehr.

Dazu kommen Hannes Steinbach und Christian Anderson Jr., die beide in der ersten Draftrunde von den Charlotte Hornets ausgewählt wurden und damit einen anderen, direkteren Weg in die NBA genommen haben.

Was das für die BBL bedeutet

Die Bundesliga gewinnt an internationaler Reputation, das ist die offizielle Lesart. Die Zahlen dieser Summer League stützen das. Wer eine Saison in der BBL spielt und danach NBA-Franchises überzeugt, der zeigt, dass das Niveau stimmt. Ledlum, Bamba und Ashworth sind dabei drei sehr unterschiedliche Fälle: der zweite Anlauf, der Abschied in Richtung Ungewissheit, der Aufsteiger aus der dritten Reihe. Alle drei landen trotzdem auf derselben Bühne.

Ob einer von ihnen den endgültigen Sprung in einen regulären NBA-Kader schafft, bleibt offen. Dass die BBL als Plattform funktioniert, ist es nicht mehr.

Quellen: basketball-world.news

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