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Krösche-Knall bei Eintracht Frankfurt: Folgt jetzt der Wechsel zum AC Mailand?

Oktober 19, 2026
3 Minuten Lesezeit
Krösche-Knall bei Eintracht Frankfurt: Folgt jetzt der Wechsel zum AC Mailand?
Bild: @eintrachtfrankfurt / Instagram KI-Generiert

Nach dem überraschenden Aus bei Eintracht Frankfurt könnte Markus Krösche schon bald eine neue Herausforderung im europäischen Spitzenfußball finden. Der AC Mailand soll großes Interesse am 46-Jährigen haben. Während in Italien über intensive Verhandlungen berichtet wird, werden in Frankfurt zunehmend die Hintergründe der abrupten Trennung bekannt.

Vom Eintracht-Aus direkt nach Italien?

Die Nachricht vom Abschied Markus Krösches bei Eintracht Frankfurt hat die Fußballwelt überrascht. Nach mehr als fünf Jahren als Sportvorstand ist die Zusammenarbeit mit dem 46-Jährigen mit sofortiger Wirkung beendet. Doch lange könnte Krösche nicht ohne neue Aufgabe bleiben.

Wie die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport berichtet, gilt der ehemalige Eintracht-Macher beim AC Mailand als aussichtsreicher Kandidat für die Position des „Head of Football“. In Norditalien genieße Krösche ein hohes Ansehen. Demnach könnten bereits im Oktober oder November konkrete Neuigkeiten folgen.

Auch Transfer-Experte Matteo Moretto berichtet von intensiven Verhandlungen zwischen Krösche und dem italienischen Traditionsklub. Ziel sei es, eine Einigung zu erzielen. Eine offizielle Bestätigung für einen bevorstehenden Wechsel gibt es bislang allerdings nicht.

Mailand beschäftigt sich erneut mit Krösche

Das Interesse der Rossoneri kommt nicht völlig überraschend. Bereits im vergangenen Sommer war Krösche als möglicher Sportdirektor bei Milan gehandelt worden. Damals blieb es jedoch bei den Spekulationen.

Klubbesitzer Gerry Cardinale hatte zuvor nach einer starken Führungspersönlichkeit für den sportlichen Bereich gesucht. Verschiedene Namen wurden diskutiert, darunter auch Ralf Rangnick. Letztlich hielt Milan an seiner bestehenden Führungsstruktur fest.

Durch Krösches plötzliche Verfügbarkeit könnte sich nun eine neue Gelegenheit ergeben. Der Frankfurter Kaderplaner hat sich in den vergangenen Jahren mit seiner Arbeit einen Namen gemacht und könnte bei Milan eine zentrale Rolle beim sportlichen Neuaufbau übernehmen.

Bild: @sportsmag / Instagram

Bemerkenswert ist zudem ein weiteres Gerücht: Auch Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung könnte Krösche nach Italien folgen. Sollte sich diese Konstellation bewahrheiten, würde Milan möglicherweise gleich mehrere Verantwortliche aus Frankfurt verpflichten.

Warum die Ära in Frankfurt abrupt endete

Während in Italien über Krösches Zukunft spekuliert wird, stellt sich in Frankfurt die Frage, warum die Zusammenarbeit so plötzlich beendet wurde. Schließlich lief sein Vertrag ursprünglich noch bis zum Sommer 2028.

Nach Informationen des kicker hatten sich innerhalb des Klubs zuletzt mehrere Konfliktpunkte angesammelt. Demnach soll bereits die Verpflichtung von Trainer Albert Riera, dessen Amtszeit nach wenigen Monaten wieder endete, Krösches Ansehen innerhalb der Eintracht belastet haben.

Auch ein in den Medien thematisierter Immobilien-Deal aus dem Frühjahr 2022 soll eine Rolle bei der kritischen Bewertung seiner Arbeit gespielt haben. Dabei geht es um ein Geschäft mit der Ehefrau des Spielerberaters Andy Bara. Welche konkrete Bedeutung dieser Vorgang für die Entscheidung des Vereins hatte, ist anhand der vorliegenden Berichte nicht abschließend geklärt.

Hinzu kamen offenbar Unstimmigkeiten rund um die Transferpolitik. Insbesondere die Besetzung der Defensive und die späte Klärung der Torwartposition sollen intern für Unzufriedenheit gesorgt haben.

Transferpolitik und fehlende Dynamik als Streitpunkte

Laut dem kicker habe Krösche mit seinem Vorgehen auf dem Transfermarkt zuletzt nicht alle Verantwortlichen überzeugt. Demnach soll Trainer Adi Hütter darüber verärgert gewesen sein, dass ihm lange kein gestandener Verteidiger zur Verfügung stand.

Auch die späte Entscheidung in der Torwartfrage wurde dem Sportvorstand offenbar angelastet. Intern soll zudem der Eindruck entstanden sein, dass Krösche nicht mehr mit derselben Energie wie in früheren Jahren agierte.

Für einen Verein wie Eintracht Frankfurt, der sich sportlich weiterentwickeln und regelmäßig im europäischen Wettbewerb mitmischen will, sind solche internen Differenzen von erheblicher Bedeutung. Die Freistellung könnte deshalb das Ergebnis einer länger schwelenden Entwicklung sein und nicht allein mit den jüngsten Wechselgerüchten zusammenhängen.

Krösche wollte Klarheit vor der Mitgliederversammlung

Krösche selbst begründete den Zeitpunkt seines Abschieds mit dem Wunsch nach Planungssicherheit. Sowohl die Eintracht als auch er persönlich sollten ausreichend Zeit erhalten, sich für die Zukunft neu aufzustellen.

Zudem sei es ihm wichtig gewesen, sich bei der anstehenden Mitgliederversammlung persönlich verabschieden zu können. Die Trennung erfolgte nach Vereinsangaben auf seinen eigenen Wunsch. Sein bis 2028 laufender Vertrag besteht in angepasster Form fort.

Berichten zufolge soll die Trennung nicht unmittelbar mit dem Interesse des AC Mailand zusammenhängen. Dennoch dürfte die Aussicht auf eine neue Aufgabe in Italien für Krösche eine interessante Perspektive darstellen.

Neuer Anfang nach dem Frankfurter Knall?

Markus Krösches Zeit bei Eintracht Frankfurt endet nach erfolgreichen Jahren mit einem überraschenden Einschnitt. Während die Hintergründe der Trennung weiter aufgearbeitet werden, verdichten sich die Berichte über ein mögliches Engagement beim AC Mailand.

Noch ist offen, ob aus dem Interesse tatsächlich ein Vertrag wird. Die Meldungen über intensive Gespräche deuten jedoch darauf hin, dass die Personalie in Italien ernsthaft diskutiert wird.

Sollte Krösche tatsächlich zu Milan wechseln, könnte der abrupte Abschied aus Frankfurt schnell in einen Neustart bei einem europäischen Traditionsklub münden. Bis zu einer offiziellen Bestätigung bleibt der mögliche Wechsel allerdings ein spannendes Transfergerücht.

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