4 hours ago

NFL Draft 2026: Quarterback Fernando Mendoza geht an Nummer eins und Rams sorgen für den Mega-Schock

Die erste Runde im NFL Draft 2026 brachte die erwarteten zahlreichen Trades und eine dicke Überraschung
Simpson zu den Rams, Mendoza an Stelle eins, Chiefs Traden für Delane Bild: Instagram @nfl

Der NFL Draft 2026 hat schon in seiner ersten Runde alles geliefert, was Football-Fans lieben: Trades, Überraschungen und richtungsweisende Entscheidungen. Doch während einige Picks erwartet kamen, sorgte vor allem ein Team für ungläubiges Staunen, die Los Angeles Rams.

Rams setzen das Ausrufezeichen

Ty Simpson Bild: Instagram @nfl @cooperneill/NFL

Der größte Paukenschlag des Abends ereignete sich an Position 13. Die Rams entschieden sich völlig überraschend für Quarterback Ty Simpson. Ein Spieler, den viele Experten nicht einmal sicher in der ersten Runde gesehen hatten. In einem Team, das bereits mit Veteran Matthew Stafford einen MVP-Quarterback im Kader hat, wirkt dieser Pick wie ein Blick weit in die Zukunft.

Head Coach Sean McVay machte schnell klar, dass Simpson zunächst um die Backup-Rolle kämpfen soll. Langfristig könnte er jedoch zum designierten Nachfolger aufgebaut werden, ein strategischer Move, der sowohl Mut als auch Risiko beinhaltet. Für ein Team mit klaren Titelambitionen ist dieser Pick ein ungewöhnliches Signal.

Mendoza wie erwartet an eins

Fernando Mendoza Pick 1 zu den Raiders Bild: Instagram @fernandomendoza

Der Draft begann noch nach Plan: Fernando Mendoza ging als First-Overall-Pick zu den Las Vegas Raiders. Der Heisman-Trophy-Gewinner soll eine Franchise wiederbeleben, die seit Jahren auf sportlichen Erfolg wartet.

Doch schon kurz danach nahm der Draft Fahrt auf. Die New York Jets sicherten sich mit David Bailey einen der besten Edge Rusher, bevor die Arizona Cardinals mit Running Back Jeremiyah Love für die erste große Überraschung sorgten. Der dritte Pick für einen Running Back und ein Rekordvertrag über 53 Millionen Dollar, unterstreichen den enormen Glauben in sein Talent.

Auch die Tennessee Titans überraschten mit Wide Receiver Carnell Tate früh, während die New York Giants mit Arvell Reese einen vielseitigen Defensivspieler bekamen, der Erinnerungen an moderne Hybrid-Linebacker weckt.

Trades prägen die erste Runde

Mansoor Delane Bild: Instagram @chiefs

Insgesamt acht Trades bestimmten das Geschehen, ein klares Zeichen für die aggressive Herangehensweise vieler Franchises. Besonders auffällig: die Kansas City Chiefs. Sie tradeten von Position 9 auf 6 nach oben, um sich mit Mansoor Delane den besten Cornerback des Drafts zu sichern und eine Lücke in der Secondary zu schließen.

Auch die Dallas Cowboys und Philadelphia Eagles griffen aktiv ein, während die New England Patriots spät noch hoch tradeten und mit Caleb Lomu einen potenziell wertvollen Offensive Lineman abstaubten.

Positions-Trends und auffällige Entwicklungen

Jeremiyah Love, Running Back, Notre Dame  Bild: Instagram @azcardinals

Auffällig war der klare Fokus auf die Trenches: Sieben Offensive Tackles und sechs Edge-Verteidiger wurden in Runde eins ausgewählt. Ein Zeichen dafür, wie wichtig Pass Protection und Pass Rush in der modernen NFL sind.

Historisch wurde es zudem auf der Running-Back-Position: Erstmals kamen die einzigen beiden Running Backs der ersten Runde vom selben College – Notre Dame.

Weniger gefragt waren dagegen Wide Receiver, von denen nur vier in der ersten Runde gingen. Das könnte auf einen frühen Run zu Beginn der zweiten Runde hindeuten.

Jets und Eagles setzen offensive Akzente

Die New York Jets gehörten zu den aktivsten Teams des Abends. Neben Bailey holten sie mit Kenyon Sadiq einen vielseitigen Tight End sowie mit Omar Cooper Jr. einen explosiven Receiver für die Zukunft. Damit bauen sie gezielt ihre Offense weiter aus.

Die Philadelphia Eagles sorgten ebenfalls für Gesprächsstoff, als sie für Wide Receiver Makai Lemon hoch tradeten. Dieser Pick könnte ein klares Indiz dafür sein, dass ein Trade von Star-Receiver A.J. Brown bevorsteht.

Die Top-Picks im NFL Draft 2026:

@nfl

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Philip C. Nelles

Als Head of Editorial von Sports Mag steht Philip C. Nelles für eine Berichterstattung, die Sport in all seinen Facetten sichtbar macht – kompetent, kritisch und nah dran. Mit langjähriger Erfahrung und einem feinen Gespür für relevante Themen führt er das Magazin redaktionell und inhaltlich.
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