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WM-Vorhersage! Frankreich und Argentinien vorn: Was der Supercomputer nach der WM-Gruppenphase vorhersagt

Ein Supercomputer-Ranking nach der Gruppenphase ist kein Orakel. Es ist eine Momentaufnahme, die auf bisherigen Leistungsdaten und Modellparametern basiert. Was die Zahlen tragen und was nicht:
Juni 29, 2026
2 Minuten Lesezeit
WM-Vorhersage! Frankreich und Argentinien vorn: Was der Supercomputer nach der WM-Gruppenphase vorhersagt. Bild via KI

WM-Vorhersage nach der Gruppenphase:

48 Teams sind in diesen Sommer gestartet. 32 sind übrig.

Uruguay, Schottland und die Türkei haben die WM bereits verlassen, die großen Favoriten hingegen alle überlebt. Nun hat das Opta-Supercomputermodell nach Abschluss der Gruppenphase eine vollständige Neubewertung vorgenommen und die Chancen jedes verbliebenen Teams auf den Titel berechnet.

Das Ergebnis ist kein überraschungsfreies Ranking, aber es ist eines mit klaren Trennlinien.

WM-Vorhersage von Super-Computer: Frankreich knapp vor Argentinien, Spanien und England dahinter

An der Spitze stehen zwei Teams, die sich kaum etwas schenken. Frankreich führt das Feld laut Opta mit einer Titelwahrscheinlichkeit von 18,66 Prozent an, Argentinien folgt auf 16,26 Prozent. Der Abstand ist real, aber nicht groß genug, um von einer klaren Hierarchie zu sprechen.

Dann kommt eine spürbare Lücke. Spanien liegt bei 13,47 Prozent und damit gut drei Punkte hinter Argentinien.

England steht bei 9,68 Prozent auf einer Art Insel, wie Sports Illustrated es formuliert: deutlich hinter den Top drei, aber mit erkennbarem Abstand zu allem dahinter. Brasilien folgt mit 6,47 Prozent, die Niederlande mit 5,11 Prozent. Alles darunter bewegt sich im einstelligen Bereich.

Die Gastgeber und ihre sehr unterschiedlichen Aussichten

Für die drei Co-Gastgeber USA, Kanada und Mexiko fallen die Zahlen nüchtern aus. Die USMNT unter Mauricio Pochettino kommt auf eine Titelchance von 2,45 Prozent, was noch das beste Ergebnis der drei Länder ist. Mexiko liegt bei 1,81 Prozent, Kanada bei lediglich 0,47 Prozent.

Zehn Teams werden vom Modell als wahrscheinlichere Turniersieger eingestuft als die Vereinigten Staaten.

Für das Achtelfinale sehen die Zahlen der USMNT deutlich freundlicher aus. Das Modell gibt Pochettinos Mannschaft eine Weiterkommen-Wahrscheinlichkeit von 78,46 Prozent gegen Bosnien-Herzegowina. Kanada und Mexiko werden ebenfalls als klare Favoriten auf den Einzug in die nächste Runde gehandelt.

Argentinien, England, Spanien: Klare Favoriten im Achtelfinale

Kein Team hat laut Opta bessere Chancen auf das Achtelfinale als Argentinien. Der Gegner ist Cabo Verde, dessen Reise durch das Turnier das Modell als kurz vor dem Ende bewertet.

Spanien und England werden ähnlich behandelt: Österreich beziehungsweise die Demokratische Republik Kongo gelten als keine ernsten Hürden für zwei Mannschaften, die mit dem klaren Anspruch auf die späten Phasen in dieses Turnier gegangen sind.

Frankreich liegt dahinter, aber das Bild ist weniger eindeutig. Schweden gilt als unangenehmer Gegner, und das Modell muss dabei mit einer Unbekannten rechnen: Welches Frankreich tritt an?

Das, das Tunesien 5:1 besiegt hat, oder das, das gegen die Niederlande mit demselben Ergebnis verloren hat? Beide Spiele fanden in derselben Gruppenphase statt. Graham Potters Mannschaft hat in diesem Turnier bislang beide Extreme gezeigt.

Was die Zahlen tragen und was nicht

Ein Supercomputer-Ranking nach der Gruppenphase ist kein Orakel. Es ist eine Momentaufnahme, die auf bisherigen Leistungsdaten und Modellparametern basiert. Die Abstände zwischen Frankreich und Argentinien einerseits sowie Spanien und England andererseits sind groß genug, um eine echte Hierarchie abzubilden.

Dass Brasilien und die Niederlande als Außenseiter geführt werden, ist dagegen eine Aussage, die das Turnier schon in der ersten K.o.-Runde korrigieren kann.

Was das Modell aber klar zeigt: Der Weg zum Titel führt in diesem Turnier fast zwingend durch Frankreich oder Argentinien. Beide haben die Gruppenphase überstanden, beide stehen vor komfortablen Achtelfinal-Aufgaben, und beide tragen Titelchancen, die kein anderes Team auch nur annähernd erreicht.

Wer die WM 2026 gewinnen will, muss an einem dieser beiden Teams vorbei.

Quellen: Sports Illustrated

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Sebastian Nelles

Sebastian C. Nelles ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur des Men's Mag – Das Magazin für Männer® sowie Gründer und Herausgeber des Sports Mag – Das Sportmagazin. Als Geschäftsführer (CEO) der übergeordneten NELLES MEDIA ist er zudem für die strategische Leitung der hauseigenen Medien-Marken sowie für das operative Werbe-Geschäft zuständig. Er nimmt Ihre Business-Anfragen gerne entgegen.

Sebastian C. Nelles schreibt in seiner Rolle als Chefredakteur auch selbst über Themen rund um Männlichkeit, Lifestyle, Erfolg, Mode und mehr ...

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