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WM 2026: Spanien und Argentinien marschieren ins Finale

Messi glänzt, La Roja beeindruckt
Juli 16, 2026
2 Minuten Lesezeit
Quelle: Instagram @forblaugrana

Das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 steht fest: Spanien und Titelverteidiger Argentinien kämpfen am Sonntag um den WM-Pokal. Während die Iberer Frankreich mit einer reifen und kontrollierten Vorstellung ausschalteten, bewiesen die Südamerikaner gegen England einmal mehr ihre beeindruckende Mentalität und drehten die Partie in den Schlussminuten.

Argentinien zeigt Comeback-Qualitäten

Mit zwei Torvorlagen unterstrich Messi erneut seinen enormen Einfluss  Quelle: Instagram @fifaworldcup

Das zweite Halbfinale zwischen England und Argentinien entwickelte sich zunächst zu einem zähen und äußerst körperbetonten Duell. Zahlreiche Fouls, hitzige Zweikämpfe und Unterbrechungen verhinderten einen Spielfluss, Torchancen blieben in der ersten Halbzeit nahezu aus.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung jedoch Fahrt auf. Argentinien erhöhte den Druck und erspielte sich erste Möglichkeiten, ehe England überraschend zuschlug. Anthony Gordon nutzte einen schnellen Angriff in der 55. Minute zur Führung für die Mannschaft von Thomas Tuchel.

Doch anstatt nachzulegen, zog sich England weit zurück und überließ Argentinien komplett die Initiative. Die Albiceleste schnürte die Three Lions in deren eigener Hälfte ein und erspielte sich Chance um Chance. Jordan Pickford hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden lange im Spiel, auch der Pfosten verhinderte zunächst den Ausgleich.

Fünf Minuten vor dem Ende war es dann soweit: Lionel Messi setzte Enzo Fernández mit einem präzisen Zuspiel in Szene, der aus der Distanz zum verdienten 1:1 traf. Argentinien wollte sich damit jedoch nicht zufriedengeben. In der Nachspielzeit schlug Messi erneut zu – diesmal als Flankengeber. Seine punktgenaue Hereingabe verwertete der eingewechselte Lautaro Martínez per Kopf zum umjubelten 2:1-Siegtreffer.

Mit zwei Torvorlagen unterstrich Messi erneut seinen enormen Einfluss auf das Spiel und führte Argentinien bei seiner sechsten Weltmeisterschaft zum dritten Mal in ein WM-Finale.

Spanien kontrolliert Frankreich

Mikel Oyarzabal bereits in der 22. Minute mit einem Elfmeter sicher zur Führung  Quelle: Instagram @fifaworldcup

Bereits einen Tag zuvor hatte Spanien das erste Halbfinale gegen Frankreich souverän für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente überzeugte mit ihrer gewohnten Ballkontrolle und ließ den Vizeweltmeister kaum zur Entfaltung kommen.

Den Grundstein legte Mikel Oyarzabal bereits in der 22. Minute. Nach einem Foul an Lamine Yamal verwandelte der Angreifer den fälligen Elfmeter sicher zur Führung. Frankreich fand gegen das intensive Pressing und das variable Passspiel der Spanier kaum Lösungen und blieb offensiv überraschend harmlos.

Auch nach der Pause dominierte La Roja das Geschehen. Pedro Porro krönte einen sehenswerten Doppelpass mit Dani Olmo in der 58. Minute zum 2:0. Zwar versuchte Frankreich in der Schlussphase noch einmal Druck aufzubauen, doch die spanische Defensive um Torhüter Unai Simón ließ kaum gefährliche Abschlüsse zu. Selbst Superstar Kylian Mbappé blieb weitgehend wirkungslos.

Spanien erreichte damit hochverdient das Endspiel und setzte seine starke Turnierform eindrucksvoll fort.

Traumfinale in New Jersey

Damit kommt es am Sonntag im MetLife Stadium zum mit Spannung erwarteten Finale zwischen Spanien und Argentinien. Auf der einen Seite steht das spielstarke Kollektiv der Spanier, das bislang mit Dominanz und taktischer Reife überzeugte. Auf der anderen Seite wartet der Titelverteidiger, der sich vor allem durch unerschütterlichen Kampfgeist und die Klasse seines Kapitäns Lionel Messi auszeichnet.

MetLife Stadium  Quelle: Wikimedia Com. SachinDaluja

Beide Mannschaften haben im Halbfinale ihre Stärken eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Spanien dominierte seinen Gegner über nahezu die gesamte Spielzeit, während Argentinien erneut bewies, dass es auch in schwierigen Situationen niemals aufgibt. Alles ist angerichtet für ein hochklassiges WM-Finale zweier der derzeit besten Nationalmannschaften der Welt.

Philip C. Nelles

Als Head of Editorial von Sports Mag steht Philip C. Nelles für eine Berichterstattung, die Sport in all seinen Facetten sichtbar macht – kompetent, kritisch und nah dran. Mit langjähriger Erfahrung und einem feinen Gespür für relevante Themen führt er das Magazin redaktionell und inhaltlich.
Ob große Turniere, gesellschaftliche Entwicklungen im Sport oder persönliche Geschichten hinter den Kulissen – seine Artikel verbinden fundierte Recherche mit erzählerischer Tiefe.

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