Paris Saint-Germain hat sich den ersten internationalen Titel der Saison 2026/27 gesichert. Gegen Aston Villa setzte sich der Champions-League-Sieger mit 2:1 durch. Für das Highlight aufseiten der Engländer sorgte der erst 17-jährige Brian Madjo mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Profis.
Kvaratskhelia bringt PSG in Führung
In der Red Bull Arena in Salzburg entwickelte sich zunächst eine eher zähe Partie. Beide Mannschaften tasteten sich vorsichtig aneinander heran, ehe PSG seine individuelle Klasse ausspielte.
Nach 20 Minuten fasste sich Khvicha Kvaratskhelia ein Herz und zog aus der Distanz ab. Sein wuchtiger Schuss erwischte Aston Villas Ersatzkeeper Marco Bizot auf dem falschen Fuß – 1:0 für Paris.

Aston Villa musste nun reagieren. Besonders der junge Brian Madjo rückte immer stärker in den Mittelpunkt.
17-jähriger Madjo sorgt für den Ausgleich
Madjo war erst im Sommer aus der U 21 in den Profikader der Villans aufgerückt. Im Supercup erhielt der 17-Jährige direkt das Vertrauen von Trainer Unai Emery und zahlte es eindrucksvoll zurück.
In der 28. Minute verfehlte Madjo das Tor zunächst nur knapp. Wenig später traf der bullige Angreifer sogar den Außenpfosten. Villa drängte nun auf den Ausgleich.

Kurz vor der Pause war es schließlich so weit: John McGinn brachte den Ball punktgenau in den Strafraum, Madjo setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und vollendete volley zum 1:1.
Für den Youngster war es der erste Pflichtspieltreffer im Profifußball, ausgerechnet gegen den amtierenden Champions-League-Sieger und auf der großen Bühne des UEFA-Supercups.
PSG schlägt nach der Pause zurück
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Paris den Druck. Luis Enrique brachte Ousmane Dembélé, den amtierenden Ballon-d’Or-Gewinner, für Maghnes Akliouche.
Aston Villa hielt jedoch zunächst dagegen. John McGinn zwang PSG-Torhüter Matwei Safonow kurz nach Wiederanpfiff zu einer starken Parade.
Doch in der 61. Minute war PSG erneut erfolgreich. Dembélé setzte Désiré Doué mit einem Tiefenpass in Szene. Cash hob das Abseits auf, Doué blieb vor dem Tor eiskalt und traf zum 2:1.
Der Treffer wurde zunächst überprüft, anschließend aber bestätigt.

Villa kämpft – PSG bleibt cool
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Aston Villa suchte mit zunehmender Verzweiflung den erneuten Ausgleich, während PSG auf Konter lauerte.
Die Engländer hatten insgesamt sogar mehr Torschüsse zu verzeichnen, konnten ihre Chancen jedoch nicht mehr nutzen. PSG verteidigte die knappe Führung bis zum Schlusspfiff.
Damit geht der UEFA-Supercup zum achten Mal in Folge an den amtierenden Champions-League-Sieger.

Madjo trotz Niederlage der große Gewinner
Aston Villa muss Salzburg zwar ohne Titel verlassen, kann aber einen großen Lichtblick mitnehmen. Brian Madjo zeigte bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Profis, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen sein dürfte.
Sechs Abschlüsse allein in der ersten Halbzeit, ein Pfostentreffer und schließlich das erste Profitor: Der 17-Jährige nutzte seine Chance eindrucksvoll.
Während PSG den nächsten Titel feiert, beginnt für Aston Villa damit möglicherweise die Ära eines neuen Offensivtalents.
PSG hat den Supercup gewonnen. Madjo aber hat sich auf der großen europäischen Bühne einen Namen gemacht.
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